Das Präventionstheater „Püppchen“ kommuniziert eine klare Botschaft: In jedem Menschen steckt etwas Besonderes, etwas Einzigartiges. Diese Erkenntnis versuchten die Darstellerinnen und Darsteller den Jugendlichen der Clara-Viebig-Realschule plus zu vermitteln und ihr Selbstwertgefühl zu stärken.
Das Theater erzählte spannend und sensibel die Geschichte von Lena und Shirin. Ohne es zu wissen, gehen die beiden Mädchen mit ihren Problemen ähnlich um und entwickeln massive Ess-Störungen als Reaktion oder vermeintliche Lösung ihrer Probleme. Die mitnehmende Aufführung gab den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Problematik. Das Stück schärfte ihre Wahrnehmung, sodass sie erste Anzeichen einer möglichen Essstörung zukünftig besser erkennen können. Sie lernten, für sich einzustehen und Handlungsalternativen zu entwickeln. Wenn nötig, wurde geklärt, wo man für sich selbst oder Betroffene Hilfe erhält. Den Inhalt von „Püppchen“ bereiteten die Theaterpädagoginnen, die als Schauspielerinnen auf der Bühne standen, im Anschluss mit der Schülerschaft nach. Alle waren sehr begeistert und teilweise auch sehr mitgenommen vom Theater, so dass viele Fragen folgten. Es wurde angeregt diskutiert und von eigenen Erfahrungen berichtet.
Für die Ermöglichung dieses gelungenen Projektes bedanken wir uns sehr bei der AOK und würden es sehr begrüßen, wenn das Theater nächstes Schuljahr wieder stattfinden kann.
